Im Zentrum des zweitägigen Arbeitstreffens standen neben der Wahl der Führungsspitze vor allem richtungsweisende Anträge zur Zukunft des öffentlichen Dienstes in Bayern.
Bei den turnusmäßigen Neuwahlen setzten die Delegierten auf Kontinuität: Rainer Nachtigall wurde in seinem Amt als Vorsitzender des BBB bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde Gerd Nitschke als stellvertretender Vorsitzender. Ebenfalls ist Hans Rottbauer, der als Beisitzer das Team komplettiert, wieder dabei.
Mit 138 Delegierten stellte der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) das größte Kontingent und unterstrich damit seine gewichtige Rolle innerhalb des Dachverbandes. Besonders erfreulich für die Region: Die schwäbische Delegation war überaus stark vertreten und brachte sich aktiv in die Debatten ein.
Inhaltlich legten die Delegierten den Fokus auf existenzielle Fragen der Beschäftigten. Einhellig forderten sie die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten. Zudem wurde intensiv über die Verfassungsmäßigkeit der Besoldung sowie die kritische Haltung zu einem drohenden Stellenmoratorium diskutiert. Die Beschlüsse verdeutlichen den hohen Erwartungsdruck an die bayerische Staatsregierung, die Attraktivität des öffentlichen Dienstes nachhaltig zu sichern.
