Fachgruppe Förderlehrer

Kontakt

 

Daniela Baumann

Am Moritzpark 13
86757 Wallerstein

E-Mail: foerderlehrer(at)schwaben.bllv.de
Tel.: 09081 257072
Fax: 09085 452

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit den besten Wünschen für die Ferien haben Sie kürzlich den aktuellen FöL-Newsletter der BLLV Landesfachgruppe erhalten. Mitglieder, die den Newsletter nicht erhalten haben, können ihn nochmals unter: foerderlehrer(at)schwaben.bllv.de bestellen.

Fortbildung für Förderlehrer


Am 26. November 2018 fand die Fortbildungsveranstaltung des BLLV Schwaben für Förderlehrkräfte statt. Bereits ab 14.15 Uhr bewirteten Schüler der Mittelschule Gersthofen die ankommenden Teilnehmer im Eingangsbereich. Um 15.00 Uhr begann Jochen Fischer, der Leiter der Landesfachgruppe Förderlehrer, mit einem Überblick über Neuigkeiten die uns Förderlehrkräfte betreffen. Nach einem gemeinsamen Austausch stellte er anschließend noch sehr praxisbezogen seine Tablets im Förderunterricht vor.

Text und Bild: Daniela Baumann

Newsletter der Fachgruppe Förderlehrer im BLLV - September 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Schuljahr hat begonnen. Ich hoffe Sie sind gut erholt und mit besten Arbeitsbedingungen gestartet. Zum 1. November 2018 können wieder Beförderungen von Förderlehrern/-innen nach BesGr. A10 vorgenommen werden. Nähere Informationen dazu hat die BLLV Abteilung - Dienstrecht und Besoldung - für Sie zusammen gestellt. Sollten Sie dennoch Fragen dazu haben, können Sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen.

Darüber hinaus freue ich mich Ihnen den INFO-BRIEF 1/2018 der Landesfachgruppe vorstellen zu können. Unser Vorsitzender der BLLV-Landesfachgruppe, Herr Fischer, hat sich auch bereit erklärt im November zu uns nach Augsburg zu kommen. Sobald die Planungen abgeschlossen sind, erhalten Sie eine detaillierte Einladung mit weiteren Informationen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniela Baumann

Newsletter der Fachgruppe Förderlehrer im BLLV - Mai 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vielleicht haben Sie in den letzten Tagen die Unterschriftenaktion der KEG „Sind Förderlehrer wirklich Lehrer?“ an Ihrer Schule entdeckt. Zu dieser Aktion möchte sich die Fachgruppe Förderlehrer im Bayerischen Lehrer - und Lehrerinnenverband (BLLV) wie folgt äußern:

Zunächst begrüßen wir als BLLV - Fachgruppe grundsätzlich Aktionen, die Verbesserungen in unserem dienstlichen Alltag zum Ziel haben. Unbestritten ist auch, dass Förderlehrer ein hohes Maß an Kompetenz - auch im Fachbereich „Deutsch als Zweitsprache“ - vorweisen können.

Die Frage, ob Förderlehrer auch Lehrer sind, kann aber nicht einfach durch die Zugehörigkeit zum Artikel 59 BayEUG beantwortet werden. Ausschlaggebend hierfür ist einzig und allein die Form der Ausbildung, der Prüfung und der damit verbundenen Zuerkennung einer Lehrbefähigung. Die Ausbildung zum Förderlehrer unterscheidet sich hier aber wesentlich von der Lehrerausbildung. In der Ausbildung der Förderlehrer ist und war noch nie die Zuerkennung einer Lehrbefähigung vorgesehen. Deshalb müsste primär die Ausbildung grundlegend geändert werden. Dies erscheint aber nach derzeitigem Stand mehr als unrealistisch.

Das mit der Unterschriftenaktion angestrebte Ziel der Legalisierung des eigenständigen Unterrichts im Fachbereich DaZ und der Benotung durch Förderlehrer im Fachbereich DaZ ist also auf keinen Fall über die dargelegte Argumentation zu erreichen, sondern nur durch geänderte Ausbildungs- und Prüfungsmodalitäten und die Zuerkennung einer Lehrbefähigung im Fachbereich DaZ.

Förderlehrer haben eine Dienstanweisung, in der ganz klar die Aufgaben des Förderlehrers beschrieben sind! Neben der Unterstützung des Unterrichts durch Mitwirkung in einer direkten oder indirekten Kooperation (Differenzierungsstunden) kann die Förderlehrkraft auch selbstständig und eigenverantwortlich unterrichtliche Aufgaben übernehmen (eigenverantwortlichen Stunden). Darunter fällt auch die Förderung (= förderlehrerspezifische Tätigkeiten ) von Schülerinnen und Schülern im Bereich Deutsch als Zwei tsprache (§ 29 GrSO und § 38 MSO) im Rahmen des Deutsch-Förderunterrichts.

Information der BLLV-Abteilung Dienstrecht und Besoldung zur Notengebung - Feb. 2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst hat zu einer Anfrage, ob Förderlehrer und Förderlehrerinnen (insbesondere auch im Hinblick auf die Kurse Deutsch als Zweitsprache) auch Noten vergeben dürfen, folgende Antwort übermittelt:

„Förderlehrkräfte unterstützen Klassen und Gruppen als kooperative Lernbegleitung. Dabei gestalten sie die übernommenen unterrichtlichen Aufgaben auf der Grund lage von Lernstandsanalysen der Kooperationslehrkraft und daraus entwickelten Förderplänen selbstständig. Die Gesamtplanung und Verantwortung für die didaktisch-methodische Umsetzung des Lehrplans liegt jedoch ausschließlich bei den (Klassen-)Lehrkräften. Die unterstützenden Maßnahmen und die inhaltlichen Themen sind von den Förderlehrkräften stets mit den Grund- bzw. Mittelschullehrkräften abzusprechen.

Es trifft daher zu, dass die Benotung Lehrkräften und Fachlehrkräften vorbehalten ist. Förderlehrkräfte hingegen wirken unterstützend im Rahmen von förderl ehrerspezifischen Tätigkeiten. Die Aufgaben der Förderlehrkräfte sind in Art. 60 Abs. 1 BayEUG wie folgt beschrieben:

Die Förderlehrerin bzw. der Förderlehrer unterstützt den Unterricht und trägt durch die Arbeit mit Schülergruppen zur Sicherung des Unterrichtserfolgs bei. Sie bzw. er nimmt besondere Aufgaben der Betreuung von Schülerinnen und Schülern selbstständig und eigenverantwortlich wahr und wirkt bei sonstigen Schulveranstaltungen und Verwaltungstätigkeiten mit.

Konkretisiert wird diese Aussage in der KMBek. vom 23.0 9.2014, Az.: III.3-BP7035-4b.123 050, „Einsatz von Förderlehrkräften an Grundschulen, Mittelschulen und Förderschulen“. Demnach können Förderlehrkräfte selbstständig und eigenverantwortlich unterrichtliche Aufgaben übernehmen. Für den selbstständigen und eigenverantwortlichen Einsatz an Grund- und Mittelschulen kommen in Frage:

  • Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und des Rechtschreibens oder mit besonderem Förderbedarf (§ 27 Abs. 6 GrSO und § 36 Abs. 9 MSO)
  • Förderung (förderlehrerspezifische Tätigkeiten) von Schülerinnen und Schülern im Bereich Deutsch als Zweitsprache (§ 29 GrSO und § 38 MSO)
  • Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler mit deutscher Muttersprache
  • Leitung von Arbeitsgemeinschaften gemäß Nr. 7 der Bestimmungen zur Stundentafel der Grundschule (§ 33 Abs. 1 GrSO) sowie Nr. 4 der Stundentafel für die Mittelschule (§ 42 Abs. 1 MSO)
  • Erteilung von differenziertem Sportunterricht sowie Schwimmunterricht im Rahmen des Basisportunterrichts. Die dafür notwendigen und eigens geregelten Voraussetzungen müssen gegeben sein. Das Erbringen dieser Voraussetzungen ist eine freiwillige Leistung der Förderlehrkraft.

Beim Einsatz der Förderlehrkraft kommt der Kooperationslehrkraft besondere Bedeutung zu, da sie für den Einsatz der Förderlehrkraft in ihrer Klasse verantwortlich ist. Sie legt in Absprache mit der Förderlehrkraft Ziel und Form der Zusammenarbeit fest, bespricht diese rechtzeitig mit der Förderlehrkraft und stellt ihr alle notwendigen Informationen, insbesondere zum Lernstand der Schülerinnen und Schüler, zur Verfügung. In Fragen der Notengebung liegt die Verantwortung bei der Kooperationslehrkraft. Daraus ergibt sich, dass Förderlehrkräfte keine Noten geben und auch nicht bei Abschlussprüfungen mitwirken (keine bewertenden Korrekturarbeiten und keine Abnahme von mündli chen Prüfungen) dürfen.

Der von Ihnen konkret angesprochene Bereich „Didaktik des Deutschen als Zweitsprache“ wird zudem im regulären Studiengang für das Lehramt an Grundschulen bzw. Mittelschulen an den Universitäten angeboten. Damit ist zusammen mit den Grund- und Mittelschullehrkräften genügend qualifiziertes Personal für den eigenverantwortlichen Unterricht, d. h. auch zur Notengebung im Bereich DaZ, im System. Die unterstützende Funktion der Förderlehrer soll daher beibehalten bleiben."