Berichte aus dem Kreisverband Nördlingen

Dienstanfängerseminar (Ref-Check)

 

Bald geht es wieder los und ein jeder bereitet sich auf das neue Schuljahr vor. Insbesondere für die neuen Lehramtsanwärter/innen ist diese Zeit besonders spannend, denn es gilt sich auf viel Neues einzulassen. Auch in diesem Jahr luden wir deshalb die Dienstanfänger/innen der Grund- und Mittelschulen im Landkreis Donau-Ries zum Dienstanfängerseminar des BLLV am 05. September 2022 an die Grundschule Löpsingen ein. Als Referentin informierte Frau Yvonne Hamburger vom Jungen BLLV aus unserem Kreisverband die Junglehrerinnen zu vielen Themen. So gab es zum Beispiel wichtige Informationen zu der bevorstehenden Seminarzeit, den ersten Tagen in der Schule, dem Beamtenstatus, der Beihilfe, den notwendendigen Versicherungen inklusive der Vorteile des BLLVs und vieles mehr.

Auch die Personalratsvorsitzende des Schulamtsbezirks Donau-Ries Frau Gudrun Meier richtete einige Worte an die Teilnehmerinnen und erklärte kurz die Aufgaben des Personalrats vor Ort. Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmerinnen noch ein umfangreiches Begleitheft mit Tipps und Tricks rund um Organisation im Schulalltag, Unterrichtspraxis und Referendariat sowie ein  Exemplar des Lehrerkalenders "Lieblingstage" als Geschenk. Nach dem offiziellen Ende des Seminars konnten dann noch individuelle Fragen geklärt und einzelne persönliche Gespräche geführt werden. Wir hoffen so den Dienstanfänger/innen den Start in ihren Berufsalltag etwas erleichtert zu haben.

Kräuterwanderung zum Sommeranfang

 

Der Kreisverband Nördlingen lud im Juni seine Mitglieder und alle interessierten Lehrerinnen und Lehrer zu einer Kräuterwanderung auf den „Holunderhof“ der Familie Beck in Lohe bei Oettingen ein. 13 Lehrerinnen ließen sich diesen Beitrag zur Förderung der Gesundheit nicht entgehen. Bei angenehmen Temperaturen und ohne Regenschauer ging es nach einleitenden Worten durch Siglinde Beck (Gastgeberin) und Simone Michel (BLLV Mitglied der Fachgruppe EG und Organisatorin der Veranstaltung) sofort hinaus in die Natur. Bei einer fast zweistündigen Wanderung auf das Rossfeld erklärte uns Siglinde Beck einheimische Kräuter, die aktuell blühen und was man damit alles zaubern kann. Dabei konnte bereits jeder Teilnehmer Beifuß, Rotklee, Gänsefingerkraut, Labkraut, Johanniskraut, Quendel und Odermennig in eine Glasflasche sammeln.

Zurück auf dem Holunderhof durfte jeder Teilnehmer seinen eigenen „Sommerkräuterbalsamico“ mit condimento bianco (das ist ein sehr milder, heller Essig) ansetzen und nach Hause mitnehmen.Dabei blieb genügend Zeit für anregende Gespräche und Fragen zur Verwendung einiger Kräutlein. Danach reichte Frau Beck im Innenhof selbstgebackenes Dinkel-Emmer-Baguette mit zwei köstlichen Aufstrichen und erfrischende Girschlimonade. Am Ende waren sich alle einig: Solch informative und leckere Fortbildungen sollte es öfter geben.

Hier das Rezept für diese leckere Limonade:

Zutaten
10 Blätter Girsch, 5 Stängel Minze, 5 Stängel Zitronenmelisse, 1 Ranke Gundermann
1 Liter Apfelsaft
1 Liter Mineralwasser
1 unbehandelte Zitrone in Scheiben

Zubereitung
Kräuter+ Zitronenscheiben in den Apfelsaft geben, kühl stellen 3-4 Stunden ziehen lassen und mit Mineralwasser (+ Eiswürfeln) auffüllen.

LFG FÖL im Gespräch mit MdL Fackler (CSU)

Zu einem der ersten Präsenzgespräche nach den Corona-Einschränkungen hatte MdL Wolfgang Fackler (CSU), Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten des Öffentlichen Dienstes und Stimmkreisabgeordneter für den Wahlbereich Donau-Ries, die Landesfachgruppenleitung der Förderlehrer im BLLV eingeladen, um sich über die Situation der Förderlehrer zu informieren.

An Themen mangelte es den BLLV Vertretern Jochen Fischer, Leiter der Landesfachgruppe Förderlehrer im BLLV, und Daniela Baumann, seine Stellvertreterin und Bezirksfachgruppenleiterin in Schwaben, nicht. Seit mehreren Jahren ist ein starker Rückgang der Gesamtzahl an Förderlehrkräften festzustellen. Waren es  im Jahr 2017 noch rund 1700 Förderlehrer in Bayern (Quelle:  Drucksache 17/24226) so gab es lt. den Zahlen des Kultusministeriums 2019 nur noch rund 1400 in Bayern. (Quelle: KMS Juli 2019). „Von diesem drastischen Rückgang ist der Regierungsbezirk Schwaben besonders betroffen!“ stellte Daniela Baumann fest. „Zudem gibt es an den Instituten wenige bis gar keine Bewerber aus diesem Regierungsbezirk“, ergänzte Jochen Fischer. „Alle Neubesetzungen der letzten Jahre in Schwaben kamen aus anderen Regionen und fast alle stellen spätestens nach der Anwärterzeit Rückversetzungsanträge oder quittieren gar den Dienst,“ fügte Daniela Baumann hinzu, “somit schwindet die Anzahl an Förderlehrkräften in Schwaben noch stärker, als in anderen Regionen.“ Sie führte auch an, dass sich der BLLV schon seit mehreren Jahren für ein zusätzliches Institut in Schwaben einsetzt, um diesem Prozess erfolgreich entgegen zu wirken. MdL Fackler zeigte sich verwundert, dass ihm das Kultusministerium auf seine jüngste Anfrage zwar mitteilte, dass eine ausreichende Versorgung mit Förderlehrkräften mit den aktuellen Ausbildungs­kontingenten gewährleistet sei, er aber jetzt anhand der tatsächlichen Zahlen feststellen muss, dass dem offenbar nicht so ist.

Förderung ist ein Grundrecht für Schülerinnen und Schüler

Liebe Leserinnen und Leser,

die Landesfachgruppe FöL im BllV versucht immer wieder, die Verantwortlichen im Kultusministerium davon zu überzeugen, dass die Hauptaufgabe und der Mehrwert der FöL genau darin besteht, individuelle und passgenaue Fördermaßnahmen für die Schüler mit Lern- und Leistungsdefiziten zu entwickeln und durchzuführen. Leider spielt das in den Planungen des KMs nur eine untergeordnete Rolle.

Lesen Sie mehr darüber in der neuen FöL-Info der Fachgruppe.

Herzliche Grüße

Daniela Baumann
1. Vorsitzende KV Nördlingen
2. Vorsitzende der Landesfachgruppe FöL

Dienstanfängerveranstaltung des BLLV Kreisverbands Nördlingen


Noch vor einigen Monaten war nicht klar, ob und wann Seminare, Veranstaltungen oder andere Aktionen wieder möglich sein würden. Umso mehr freuten wir uns darüber, dass am 01. September 2020 unser jährliches Dienstanfängerseminar in der Grundschule Löpsingen stattfinden konnte. Begrüßt wurden die Junglehrerinnen von der Kreisverbandsvorsitzenden Daniela Baumann sowie von Yvonne Hamburger vom Jungen BLLV. Auch die eingeladene Personalratsvorsitzende des Schulamtsbezirks Donau-Ries Frau Gudrun Meier richtet einige Worte an die Teilnehmerinnen und erklärte kurz die Aufgaben des Personalrats vor Ort. Mit Herrn Roland Grimm vom Jungen BLLV Schwaben konnten wir wieder einen hervorragenden Referenten gewinnen. Von ihm erhielten die Junglehrerinnen wichtige Informationen zu der bevorstehenden Seminarzeit, den ersten Tagen in der Schule, den Beamtenstatus, die Beihilfe, den notwendendigen Versicherungen inklusive der Vorteile des BLLVs und vieles mehr. Die Lehramtsanwärterinnen der Grundschule sowie der Fachlehrergruppe bekamen zusätzlich ein umfangreiches Begleitheft mit Tipps und Tricks rund um Organisation im Schulalltag, Unterrichtspraxis und Referendariat. Zum Schluss konnten sich die Teilnehmerinnen noch über den Lehrerkalender „Lieblingstage“ als Geschenk freuen und in einzelnen Gesprächen individuelle Fragen und Wünsche klären.

Landesfachgruppe der Förderlehrer im Gespräch mit MdL Fackler

Am Aktionstag des BLLV schickte auch die Landesfachgruppe der Förderlehrer im BLLV ein „So nicht!“ direkt nach München. Der Kreisverband Nördlingen hatte den Vorsitzenden des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes und Wahlkreisabgeordneten, MdL Wolfgang Fackler, zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.

Daniela Baumann, die Kreisvorsitzende und Leiterin der Bezirksfachgruppe Förderlehrer im BLLV Schwaben und Jochen Fischer, der Leiter der Landesfachgruppe Förderlehrer, nahmen die Gelegenheit wahr, um in die Diskussion auch die Auswirkungen der Notmaßnahmen gegen den Lehrermangel auf ihre Berufsgruppe einzubringen.

Überrascht zeigte sich der CSU-Politiker, dass Förderlehrkräfte, obwohl sie keinen Lehrerstatus haben, jetzt den Notstand mit beseitigen sollen. Jochen Fischer rechnete dem Ausschussvorsitzenden vor, dass der Dienstherr ca, 4,6 Millionen Euro pro Jahr mit dem Einsatz von Förderlehrkräften durch die unterschiedliche Besoldung einspart: A9 Beamte leisten die Arbeit von Kollegen mit A12/A13 - und das bereits seit über 30 Jahren, ohne jemals dafür irgendeinen Ausgleich erhalten zu haben. „Auch in einer Zeit, als man fertig und bestens ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer auf die Straße geschickt hat, wurden Förderlehrkräfte in Lehrerstunden eingesetzt!“ erinnerte der Landesfachgruppenleiter den Abgeordneten an ein Kuriosum vergangener Jahre.

„Nicht berücksichtigt sind hier,“ so Fischer weiter, „die hohe Anzahl an Vertretungsstunden der Förderlehrkräfte für die „echten“ Lehrer an den Grund- und Mittelschulen, die Förderlehrkäfte seit Jahren leisten.“ „Ohne diesen jahrelangen „Missbrauch“ der Förderlehrerinnen und Förderlehrer und die einseitige Vorteilsnahme durch den Dienstherren wäre der sich schon lange abzeichnende Lehrermangel noch wesentlich früher und eklatanter zu Tage getreten!“ machte Fischer dem Ausschussvorsitzenden deutlich. „Mit der neuerlichen Erhöhung des Anteils der Förderlehrkräfte am Lehrerstundenbudget muss die Staatsregierung nun auch endlich die längst fällige Rechnung begleichen!“ forderte Daniela Baumann „Wer uns wie Lehrer benutzt, muss uns auch wie Lehrer behandeln!“

Große Unterstützung erfuhren die Anliegen der Landesfachgruppenvertreter auch durch die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer, die in mehreren Redebeiträgen die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Förderlehrkräfte an ihren Schulen herausstellten.

„Setzen Sie sich dafür ein, dass Förderlehrerinnen und Förderlehrer nicht länger nur ausgenutzt und hingehalten werden!“ appellierten die beiden Verbandsvertreter an den Abgeordneten.“ Heben Sie die Besoldung und den Status der Förderlehrkräfte endlich auf das Niveau, dass der hohen Qualität der Ausbildung und den gestiegenen Anforderungen im Berufsfeld entspricht!

MdL Fackler sicherte zu, die Diskrepanz zwischen Einsatz und Besoldung bei den Förderlehrkräften mit in die aktuellen Diskussionen einzubringen, die Notwendigkeit zusätzlicher Ausbildungsstätten und -kapazitäten aufzuzeigen und zukünftig auch den unmittelbaren Informationsaustausch mit der Landesfachgruppe der Förderlehrer zu suchen.

„Jetzt sag i was dazu“

Der Bayrische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) hat landesweit am Freitag, den 07. Februar 2020 zum „Aktionstag Lehrermangel: So nicht!“ aufgerufen. Massiv richteten sich die einzelnen Proteste gegen die vom Kultusministerium angeordneten „Notmaßnahmen zur Sicherung der Unterrichtsversorgung“.

Der Kreisverband Nördlingen mit seiner Kreisverbandsvorsitzenden Daniela Baumann lud nach Löpsingen ins Gasthaus „Schwarzer Adler“ ein und ca. 150 Kolleginnen und Kollegen sind dem Ruf gefolgt. Daniela Baumann freute sich über den vollen Saal und über das große Interesse an dieser Veranstaltung. Das Thema brennt allen unter den Nägeln. Vorstandsmitglied des BLLV Schwaben und des Kreisverbands Nördlingen Gudrun Meier moderierte durch die Veranstaltung. „Wie der Meteorit ins Donau-Ries eingeschlagen hat, so ist der Aufschrei heute auf die Notfallmaßnahmen des Kultusministers“. Aus der Politik stellten sich der Vorsitzende des Ausschusses für öffentliches Recht des Bayrischen Landtages Wolfgang Fackler sowie BdL Ulrich Lange dem lautstarken Unmut der Lehrerschaft entgegen. Unterstützt wurde der BLLV von der Vorstandschaft der Katholischen Erziehergemeinschaft KEG mit seinem Vorsitzenden Gerhard Sauter, die sich dem BLLV-Aktionstag solidarisch angeschlossen haben. Dieses Thema schweißt alle Verbände zusammen. Zur Unterstützung angereist war der Leiter der Landesfachgruppe Förderlehrer Jochen Fischer, sowie Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange.

„Es geht nicht um die 1 Stunde Mehrarbeit, wie es oft in den Medien verkürzt und unreflektiert dargestellt wird,“ erklärte Gudrun Meier , „Mehrarbeit kennt jeder aus der Vergangenheit und aus Vertretungen, die ständig anfallen. Es geht um das Wohl der Kinder und um die Unterrichtsqualität, die sicher nicht erhalten werden kann, wenn plötzlich Teilzeitkräfte bis zu 10 Unterrichtsstunden aufstocken müssen, ältere Kollegen und Kolleginnen nicht in den Vorruhestand gehen können usw. Den Grund- und Mittelschullehrern geht es um die Wertschätzung und Anerkennung ihrer Arbeit, ihres Einsatzes, ihres Engagements. Deshalb ist es höchste Zeit A 13 für alle Lehrkräfte als Einstiegsgehalt zu bezahlen.

Der Beruf in der Grund- und Mittelschule muss attraktiver gestaltet werden, die Lehrerausbildung generell flexibler. Viele Stimmen aus dem Saal schilderten den Politikern den Alltag eines Schulvormittags und es entwickelten sich heiße Diskussionen. Fach – und Förderlehrer, Förderschul – und Grundschullehrer, Mittelschullehrer und Verwaltungskräfte, alle gaben einstimmig den Politikern ihre Hausaufgaben mit: „Machen Sie es wie wir Lehrer: Korrigieren Sie! Korrigieren Sie die ungleichen Gehälter Ihrer Lehrerinnen und Lehrer! Korrigieren Sie die bayrische Lehrerausbildung! Korrigieren Sie diese Notfallmaßnahmen. Zeigen Sie, dass Sie die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer anerkennen und wertschätzen. Zeigen Sie, dass Sie dieses Thema ernst nehmen und tragen Sie dies weiter in Ihre Gremien hinein!“

Angelika Thome

„Miteinander“ – was Kindergarten und Schule voneinander wissen sollten

Kindergarten – Grundschultag des BLLV Schwaben in Oettingen

Der Kreisverband Nördlingen organisierte am Buß – und Bettag den traditionellen Kindergarten-Grundschultag des BLLV Schwaben in der Grund- und Mittelschule Oettingen. Ziel der diesjährigen Tagung war es, eine gemeinsame Informationsgrundlage für alle Pädagoginnen und Pädagogen in Kindergarten und Grundschule zu schaffen.

Bezirksvorsitzende Gertrud Nigg-Klee begrüßte rund 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen und forderte in einer mitreißenden Rede unter anderem genügend Zeit und Personal, um tatsächlich das Potenzial von Kindern frühzeitig zu erkennen und gezielt fördern zu können. Aufgrund der angespannten Personallage hat zwar jede Einrichtung genügend Stunden zur Verfügung, aber nicht das ausgebildete Personal dazu. Doch jedes Kind verdient, dass man sich um dieses kümmert und Zeit und Zuwendung gibt. Gerade in der heutigen Zeit mit seinen gesellschaftlichen Umbrüchen, seiner Vielfalt, der wirtschaftlichen Ungleichheit, der Beschleunigung braucht es ganz nach dem Motto der letzten LDV des BLLV „Herz.Kopf.Hand.“ - mehr Zeit für Menschen. Dabei stehen die Kinder besonders im Mittelpunkt, noch besonders am heutigen Tag, am Tag der Weltkinderrechte!

Die Bürgermeisterin von Oettingen Petra Wagner, selbst Mutter von 4 Kindern und jahrelang tätig im Elternbeirat, freute sich, Gastgeberin für diesen so lehrreichen und informativen Tag sein zu können und sicherte Kindergarten und Schule jegliche mögliche Unterstützung von Seiten der Gemeinde zu.

Das staatliche Schulamt Landkreis Donau-Ries, vertreten von Schulrätin Andrea Eisenreich, möchte den Übergang Kindergarten – Schule so gleitend wie möglich machen. „Miteinander und voneinander lernen, zusammenkommen, zusammenarbeiten, zusammen lernen“, das gilt für die Kinder als auch für alle Pädagogen und Pädagoginnen. Inhaltlich ging es in den angebotenen Workshops weiter.

Ob bei Zumba oder Mathe, Yoga oder Forscheraufgaben, Weihnachtsgeschenke oder Wörterzug, erfolgreicher Schulstart oder szenisches Lernen, alle Workshops trugen dazu bei, dass Erzieherinnen und Lehrkräfte Einblicke in die Arbeit des anderen erhielten und sich rege auf Augenhöhe austauschen konnten.

Der Geopark Ries in Kooperation mit der Universität Augsburg war vertreten und stellte seine Vielfalt an außerschulischen Lernorten für originäre Natur-, Kultur- und Heimaterfahrungen vor.

Der Schlussvortrag über das „Schreiben lehren und lernen“, gerade im digitalen Zeitalter, zeigte allen Interessierten ein digitales Diagnose-Tool für die Schreibmotorik auf. Alle waren sich einig: es war ein sehr gelungener Kindergarten-Grundschultag.

Ein herzliches Dankeschön auch der Oettinger Schülerfirma „Dupf“ und Frau Künold, die mit ihrer tatkräftigen Unterstützung eine große Hilfe waren. Text: Thome/Baumann Fotos: Thome

Schwäbischer Lehrertag

Der KV Nördlingen auf dem Schwäbischen Lehrertag in Ottobeuren.

Neunzigster Geburtstag

Am 6. Oktober 2019 feierte Walter Gehring seinen 90. Geburtstag. Unter den Gratulanten war auch die Vorsitzende des Kreisverbandes, Daniela Baumann, die im Namen der Vorstandschaft die Glückwünsche und ein Geschenk überbrachte.

EDV- und Homepageschulung in Kaufbeuren


Der BLLV Schwaben lud vom 27. - 28. September die Webmaster und EDV-Beauftragten der Kreisverbände zu einer Schulung an der Gustav-Leutelt-Schule ein. Hierbei konnten die Teilnehmer viel neues erlernen und Zeit in die Erstellung und Überarbeitung der Homepage und des Verwaltungsprogramms stecken. Auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz, abends saß man zusammen und genoss bei gutem Essen die nette Gesellschaft.

Von unserem KV Nördlingen nahmen an der zweitägigen Schulung Kassierin Gudrun Meier, die erste Vorsitzende Daniela Baumann und Lisa Ziegelmeir als Webmaster teil.

Goldene Karl-Heiß-Medaille für Dietmar Schidleja

Der KV Nördlingen gratuliert Dietmar Schidleja zur Ehrung mit der goldenen Karl-Heiß-Medaille sehr herzlich.

Herbert Dettweiler hat uns aus diesem Anlass ein Foto zur Verfügung gestellt. Es entstand bei der ABJ-Frühjahrstagung 1973 in einem fränkischen Tagungshaus.

Als Kassier der ABJ-Schwaben war auch der Junglehrer Herbert Dettweiler (Oettingen) mit der schwäb. Vorstandschaft dabei, als damals schon Dietmar Schidleja über schulrechtliche Angelegenheiten referierte.


BLLV in Oettingen - Stadtführung mit dem Kreisheimatpfleger


Am 4. Juni 2019 trafen sich zahlreiche Mitglieder des KV Nördlingen in Oettingen, um mit Kreisheimatpfleger Herbert Dettweiler die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen ehemaligen Gefängnisräume im Königstor und den ehemaligen Karner unter dem früheren Pfarrhaus zu besuchen.

Zunächst aber verlief die Stadtführung durch den idyllischen fürstlichen Hofgarten, wobei Herr Dettweiler auch noch auf die Riesentstehung durch einen Meteoriteneinschlag vor rund 15 Millionen Jahren einging. In diesem seinerzeit entstandenen Kessel entwickelte sich fruchtbares Ackerland, das alle Völker seit der Altsteinzeit besiedelt haben, wie Funde zeigen: Kelten, Römer, Alemannen, Franken und Baiern. Im Jahre 1138 kamen die schwäbischen Staufer an die Macht im deutschen Reich und mit ihnen auch eine verwandte Familie, die sich nach dem Sitz Oettingen benannte.

Ungefähr 200 Jahre später kam es zu einer genialen Optimierung: Diese Oettinger Amtsgrafen tauschten mit dem Bischof von Eichstätt das erheiratete Dorf Obereichstätt gegen den Oettinger Forst. Beide -das Grafenhaus und der Bischof- hatten das weit entfernte Territorium los, aber ihr eigenes Gebiet „vor der Haustür“ vergrößert.

Im Jahre 1414 teilte sich die Grafschaft in die zwei Linien Oettingen-Oettingen und Oettingen-(alt)Wallerstein. Die Stadt wurde ebenso „den Gassen nach“ geteilt und die neue Grafenfamilie baute ein eigenes Schloss. In der Reformationszeit wurde Oettingen-Oettingen evangelisch und damit auch alle Untertanen.

Kuriose Geschichten müssen sich damals abgespielt haben, denn fortan gab es alles „doppelt“: Kirchen, Schulen, Waisenhäuser, Turmwächter, Hebammen und manches andere mehr. Nicht mal alle Feiertage wurden am selben Tag gefeiert, da der Kalender der evangelischen und katholischen Bevölkerung mit dem alten julianischen und dem neuen gregorianischen Kalender bis zum Jahr 1700 zweierlei „Zeitrechnungen“ vorschrieb.

Wer sich schon immer über den Marktplatz mit seinen komplett unterschiedlichen Häuserzeilen wunderte, wurde aufgeklärt: Der neue Baustil des Barock fand beim Hause Oettingen-Oettingen großen Anklang und somit wurden alle Gebäude im Besitz barockisiert, das alte Schloss und eben die jeweilige Häuserzeile auch am Marktplatz. Oettingen-Spielberg behielt die Fachwerkgiebel bei und ließ zwischen 1679-86 das noch heute stehende „Neue Schloss“ mit dem prächtigen Konzertsaal erbauen.

Nach diesen Ausführungen ließ man den geschichtsträchtigen Nachmittag gemütlich im Biergarten ausklingen.

Karen Glöckner

54. Landesdelegiertenversammlung in Würzburg

 

Der BLLV KV Nördlingen wurde von Daniela Baumann und Karen Glöckner auf der 54. Landesdelegiertenversammlung in Würzburg vertreten. In den nächsten Jahren stehen wir vor großen Herausforderungen, denn die Unterrichtsversorgung wird an Grund- und Mittelschulen nicht mehr gesichert sein. Wir sind dran!


Wildfruchtwanderung bei strahlendem Sonnenschein

Der Kreisverband Nördlingen lud im September seine Mitglieder und alle interessierten Lehrerinnen und Lehrer auf den „Holunderhof“ der Familie Beck in Lohe bei Oettingen ein. Die auf 20 Lehrerinnen und Lehrer begrenzte Fortbildung war erfreulicherweise restlos ausgebucht.

Bei herrlichem Herbstwetter ging es nach einem kurzen Begrüßungstrunk und einleitenden Worten durch Siglinde Beck und die 2. Vorsitzende Karen Glöckner sofort hinaus in die Natur.

Bei einer 1,5 stündigen Wanderung rund um den Holunderhof in idyllischer Umgebung erklärte uns Siglinde Beck die einheimischen Wildfrüchte, die aktuell reif sind und was man damit alles zaubern kann. Dabei konnte bereits jeder Teilnehmer Schlehen, Hagebutten, Weißdorn und Vogelbeeren in eine Glasflasche sammeln.Zum Abschluss nahm Frau Beck die Gruppe noch zu einem „geheimen“ Platz am Feldrand mit, wo Pomologen vor einem Jahr eine bereits ausgestorben geglaubte Apfelsorte wiederentdeckt hatten.

Zurück auf dem Holunderhof durfte jeder Teilnehmer seinen eigenen „Wildfruchtbalsamico“ mit condimento bianco ansetzen und nach Hause mitnehmen. Natürlich bereitete Frau Beck auch wieder ein leckeres Kostprobenbuffet (z.B. Weißdornpesto mit Walnussnudeln und Kürbisquiche) inclusive Getränken vor, das wir in gemütlicher Runde im heimeligen Gewölbekeller verspeisten.

Dabei blieb genügend Zeit für anregende Gespräche zwischen aktiven Junglehrern und Lehrern sowie Pensionisten. Der Hofladen war ebenfalls geöffnet und Frau Beck stand für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Am Ende waren sich alle einig: Solch informative und leckere Fortbildungen sollte es öfter geben.

Karen Glöckner

BLLV-Kreisverband Nördlingen besucht Firma SPN

Am 24. Oktober stand beim KV Nördlingen wieder einmal eine Betriebsbesichtigung auf dem Programm. Personalratsvorsitzende Gudrun Meier hatte den Kontakt hergestellt und so wurden rund 20 Mitglieder herzlich von Georg Jaumann, dem kaufmännischen Leiter, in der Kantine des Unternehmens empfangen.

Bei einem kleinen Imbiss wurde den Interessierten zunächst der „rote Faden“ näher gebracht: „Eine Lösung, die sie weiterbringt“. So ist die 1919 in Glashütten gegründete Firma auf individuelle Lösungen für Verzahnungselemente, Getriebe oder Antriebssysteme spezialisiert und bietet dabei höchstmögliche Präzision.Nach 1945 siedelte das Unternehmen nach Nördlingen um, vielen Bürgern dürften die damaligen Firmeninhaber Fritz und Lieselotte Hopf wohlbekannt sein.

Ein weiterer Meilenstein war die Standortzusammenführung vor gut einem Jahr der Firma SPN in die Fritz-Hopf-Straße, durch welche die Betriebsabläufe optimiert werden konnten. Aktuell werden 326 Mitarbeiter, davon 31 Auszubildende, geführt, deren Arbeitsplätze aufgrund der guten Auftragslage gesichert scheinen.

Anschließend führte Herr Alexander Deffner die Gruppe durch die Lager-, Montage- und Fertigungshallen. Geduldig und kompetent wurden die komplexen Arbeitsabläufe und die hochspezifischen Maschinen erklärt. Ein besonderes Highlight war für die Lehrer der firmeninterne Ausbildungsbetrieb, indem sich zwei Meister rund um die Uhr um die angehenden Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Lagerlogistiker, oder Mechatroniker kümmern.

Mit einem kleinen Geschenk bedankte sich die 1. Vorsitzende Daniela Baumann bei Herrn Jaumann und Herrn Deffner und verabschiedete die KV-Mitglieder getreu dem Firmenmotto mit den Worten: „Das war ein Nachmittag, der UNS definitiv weitergebracht hat.“

Karen Glöckner

Wanderung zu alten Grenzsteinen im Ries

Am 8. Juni 2018 trafen sich Mitglieder des KV Nördlingen an der Klosterkirche Auhausen, um mit Kreisheimatpfleger Herbert Dettweiler die Mönchssteine im Dornstädter Forst zu erkunden. Nach einer kurzen, aber informativen Kirchenführung einschließlich der Grabplatte des Abtes, der die alten Grenzsteine hatte setzen lassen, wurden die Wanderschuhe geschnürt und es ging los.

Im angrenzenden Waldgebiet – genauer gesagt im Schlag „Stein“ fand die Gruppe den wichtigsten Grenzstein aus dem 15. Jahrhundert, der schon vor Jahren dem Heimatpfleger nach langwierigen Nachforschungen sein sorgsam gehütetes Geheimnis preisgeben musste. Noch recht gut zu erkennen sind auf der Vorderseite des 80 x 80 x 20 cm großen Steines einige Buchstaben, Zahlen und gegenständliche Zeichnungen: Die Deutung der Inschrift allerdings bedurfte der Mitarbeit zweier Archivare, der Hartnäckigkeit des Heimatpflegers, lateinischer Sprachkenntnisse und des Zufalls, die berühmte „Nadel im Heuhaufen“ zu finden. A.D. und die Jahreszahl Io8. ließen sich relativ leicht deuten, wenn man wusste, dass eine halbe 8 in der Zeit der Gotik eine 4 war. Die Buchstabenfolge shechs gab da schon ein größeres Rätsel auf. Für jemanden mit Englischkenntnissen war es allerdings naheliegend, das sh als ein Sch zu lesen, also Schechs. Die Buchstaben abb. (lateinisch abbas = Abt) führten auf die richtige Spur: In einer Liste der in Auhausen einstmals tätigen Äbte stand tatsächlich für die Zeit von 1481 bis 1499 ein Wilhelm Schechs aus Pleinfeld. So war auch das W gedeutet.

Nun bedurfte es nur noch eines letzten Schrittes, das Wappen mit den zwei Dreiecken auf Pleinfeld zu beziehen und den oben herausschauenden runden Abtstab als solchen zu erkennen. Dieser Grenzstein ist, wie sich herausstellen sollte, der am besten erhaltene einer Serie von ehemals sechs Steinen, die zwischen den Waldungen der Oettinger Grafen und dem Kloster Auhausen (Mönchsholz) die Grenze markierten. Abt Wilhelm Schechs ließ ihn um 1485 mit den anderen fünf und zahlreichen kleineren „Läufern“ setzen und mit seinem Namen und Titel bezeichnen. Sein Grabstein mit eben demselben Wappen ist in der Klosterkirche Auhausen im Chorraum eingemauert. Die Inschrift darauf beginnt mit den Worten: HIC IACET ET HUMAT WILHELM SCHECHS ABBAS DE AHUSE. Mit Hilfe einer historischen Landkarte konnten weitere 4 Mönchssteine im Wald gefunden werden.

Nur noch knapp ein Drittel schaut vom zweiten und dritten Stein aus dem Boden. Fallendes Laub ließ sie in über fünfhundert Jahren im Boden „versinken“. Der vierte und fünfte Stein sind stark verwittert, aber am angestammten Platz. Lediglich der letzte Stein am Altwasser der Wörnitz stand nicht mehr an seinem Ort. Allerdings konnte bei einer weiteren Suche im Winter unterm gefrorenen Sumpf beim vermuteten Standort eine große Steinplatte entdeckt werden.

Leider aber wies sie nach ihrer Bergung im darauf folgenden Frühjahr keinerlei Beschriftung auf und darf deshalb auch nicht als der letzte fehlende Mönchsstein bezeichnet werden. Nach der anstrengenden Wanderung bei sommerlichen Temperaturen kam der gemütliche Ausklang in der Oettinger „Post“ gerade recht.

Karen Glöckner


Leckere Köstlichkeiten zur Eröffnung der Grillsaison

Die Fachgruppenleiterin Maria Brenner lud auf Schulamtsebene die Mitglieder des KV Nördlingen und alle interessierten Lehrerinnen und Lehrer in die Schulküche der Mittelschule Nördlingen zur Fortbildung „moderne Grillrezepte“ ein. Die auf 20 Lehrerinnen und Lehrer begrenzte Fortbildung war bereits nach kurzer Zeit ausgebucht.

Bei herrlichem Frühlingswetter ging es nach einer kurzen Begrüßung durch Maria Brenner sofort ans Werk. Unterstützt wurde die Fachgruppenleiterin EG durch die Firma „Backkonzepte“. Dieses Familienunternehmen betreibt in Nördlingen einen Laden mit Essigen, Ölen, Gewürzen und Backzubehör. Unter professioneller Anleitung durch die Chefin Alexandra Sobek wurden in Teams folgende Köstlichkeiten gezaubert: Low-Carb-Grillspieße mit Geflügel und buntem Gemüse, Spätzlesalat, Kartoffelbrot, Focaccia-Schnecken, Italienischer Brotsalat, Dips und ein Giotto-Erdbeer-Dessert Erfreulicherweise gelangen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Rezepte auf Anhieb und es blieb auch noch genügend Zeit für anregende Gespräche.

Der Hausmeister der Schule stellte sich als „Grillmeister“ zur Verfügung, so konnten die selbst hergestellten Beilagen zu leckeren Steaks, Grillspieße und Würstchen im lauschigen Pausenhof verzehrt werden. Am Ende waren sich alle einig: Solch „leckere“ Fortbildungen sollte es öfter geben.

Karen Glöckner

Jahreshauptversammlung 2018

Am Donnerstag, den 15.03.2018 fand die Jahreshauptversammlung unseres Kreisverbandes im „Goldenen Schlüssel“ in Nördlingen statt. Hier ein kleiner Rückblick für alle, die es in diesem Jahr nicht ermöglichen konnten zu kommen. Nach einem kurzen Jahresrückblick und dem formalen Teil, der sich um die Finanzen drehte, bekam unsere Gudrun Meier eine kleine Anerkennung für ihr 10-jähriges Jubiläum als Kassiererin in unserem Kreisverband. Ich bin sehr froh, dass sie sich erneut bereit erklärt hat, dieses Amt weiterzuführen.

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder langjährigen Mitgliedern für die Mitgliedschaft im BLLV danken. Anschließend wählten die anwesenden Mitglieder anhand dieser Vorschlagsliste die neue Vorstandschaft und ernannten die beiden Kassenprüfer.

Für das entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mich, auch im Namen aller Vorstandsmitglieder, herzlich bedanken. Daniela Baumann, 1. Vorsitzende