Rückblick

Demo KV Füssen 07.02.2020

Jahreshauptversammlung 2019

Foto von den Geehrten für 25- 50- und 55-jährige Mitgliedschaft

Leistungsmessung – aber wie?

Eine Broschüre mit dem Titel „Leistung im 21. Jahrhundert“ und organisatorische Probleme beim Einsatz von „Zweitqualifikanten“ vor allem an Grundschulen führten bei der Jahreshauptversammlung des BLLV -Kreisverbandes Füssen zu kritischen Diskussionen. Ansonsten konnte die 1. Vorsitzende Anja Petermann die Tagesordnung zügig durchführen. Bei den Wahlen wurde die bisherige Vorstandschaft für weitere drei Jahre einstimmig bestätigt. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband steht kritisch einem Leistungsprinzip gegenüber, bei dem die Verwertbarkeit auf dem Arbeitsmarkt im Vordergrund steht. Die Zeugnisnoten messen dabei nicht die persönliche Leistung des Schülers, sondern nur das Endergebnis. Eine andere Leistungsmessung würde aber bei Bewerbungen zu Schwierigkeiten führen, so war der Tenor der Versammlung. Auch Grundschüler wollen Erfolge, die sich in Noten ausdrücken. Als eine Notmaßnahme zur „Kaschierung des Personalmangels“ an Grund-und Mittelschulen wurde der Einsatz der „Zweitqualifikanten“ bezeichnet. Angehende Lehrkräfte aus Realschulen und Gymnasien, die in diesen Sparten keine Anstellung erhalten, können sich für den Einsatz in Grund- und Mittelschulen qualifizieren. Sie melden sich in der großen Mehrzahl für die Grundschulen. Art und Umfang der Qualifizierungsmaßnahmen reichen jedoch nicht aus. Das belastet die Systemqualität der Schulart und vor allem auch die Umsteiger, die nur beschränkt eingesetzt werden können. Wie rege die Verbandsarbeit vom Kreisverband Füssen ist, wies Anja Petermann in ihrem Bericht auf. Sie verwies auf zehn vom Kreisverband eingereichte Anträge bei der Bezirksdelegiertenversammlung. Hierbei wurden alle Schularten gleichermaßen berücksichtigt. Im Abstand von vier bis sechs Wochen wurden Vorstandssitzungen einberufen. Eine romantische Fackelwanderung um den Alatsee war bestens organisiert, litt aber unter schlechter Beteiligung. „Lasst uns mit Aktionen in Ruhe“, ist oft der Tenor der Mitglieder, die einfach keine Zeit mehr dafür haben. Besser gelingt dies bei den Senioren. Gute Rückmeldungen gab es nach den Worten der Pensionistenvertreterin Edith Bielenberg für die Stadtführung in Kaufbeuren wie auch die Backstageführung in Ludwigs Festspielhaus mit dem Besuch des Films „Ludwigs Visionen“. Mathias Eckart lobte den übersichtlichen, ausgeglichenen Kassenbericht von Milena Härtel. Zu Gast bei der Versammlung war auch die Bezirksvorsitzende Gertrud Nigg-Klee. Sie meinte: „Der neue Kultusminister Michael Piazolo muss noch zulegen.“ Nicht zufrieden ist der BLLV mit dem erweiterten „Einschulungskorridor“ und dem vorverlegten Übertritt nach der 5. Jahrgangsstufe in die Wirtschaftsschulen. Kompetent zeigte sich Elmar Schmitt bei der Durchführung der Wahlen. Für 25- 50- und 55-jährige treue Mitgliedschaft wurden sechs Mitglieder geehrt.

Klaus Bielenberg

Romantische Fackelwanderung am Valentinstag

 
Bei uns wurde der Valentinstag einmal anders begangen: Eine unternehmungslustige Gruppe aus BLLVlern wanderte mit Fackeln um den Alatsee herum. Anschließend wärmten wir uns am Feuer auf und unterhielten uns bei Plätzchen und Glühwein. Zum Schluss kehrten wir im Hotel am Alatsee ein. Es war ein romantischer und netter Abend!